Im Jahr 2024 sind in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 1.840 Ausländer eingebürgert worden und erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft. Das teilte das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern am Mittwoch mit.
Die Zahl der Einbürgerungen lag damit 13,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
Syrien war erneut der häufigste Herkunftsstaat der Eingebürgerten. Die Zahl der eingebürgerten syrischen Staatsangehörigen betrug 901, was jedoch unter dem Vorjahreswert von 1.030 lag.
Sie stellten mit einem Anteil von rund 49 Prozent die größte Gruppe unter den Eingebürgerten. Ukrainische und russische Staatsangehörige folgten mit 104 beziehungsweise 100 Einbürgerungen.
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock verzeichnete mit 451 die höchste Zahl an Einbürgerungen, gefolgt von Schwerin mit 289. In Schwerin ging die Zahl der Einbürgerungen im Vergleich zum Vorjahr um 35,7 Prozent zurück, während sie in Rostock um 25,2 Prozent stieg.
Im Landkreis Rostock erlangten die wenigsten Personen die deutsche Staatsbürgerschaft, nämlich 120.
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