CDU-Spitzenkandidat kritisiert „Dauerstreit“ der Bundesregierung

Der CDU-Spitzenkandidat für die bevorstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, hat die Koalition aus Union und SPD im Bund deutlich kritisiert. Die Koalitionäre in Berlin hätten „offenbar noch nicht verstanden, worum es eigentlich geht“, sagte er dem TV-Sender „Welt“ am Freitag.

„Sie haben immer wieder selbst gesagt, dass sie die letzte Patrone im Colt der Demokratie sind. Die letzte Patrone für vernünftige Politik. Und offensichtlich scheinen das die Protagonisten in Berlin nicht zu beherzigen“, sagte Peters.

„Ich vernehme überwiegend Dauerstreit. Ich vernehme schlechtes Reden übereinander, anstatt sich zusammenzusetzen und die Probleme des Landes zu lösen.“

Die Bundespolitik stehe „absolut in der Kritik hier in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der CDU-Politiker.

Er sei bereit zur Auseinandersetzung mit der Bundesebene. „Ich adressiere auch das, was hier bei uns in Mecklenburg-Vorpommern gesprochen wird, knallhart nach Berlin.“

Peters erklärte, es werde in Mecklenburg-Vorpommern – wie geplant – keine Auftritte von Merz vor der Wahl mehr geben.

„Friedrich Merz und die Bundespolitik – kein Bundespolitiker steht am 20. September zur Wahl. Deswegen werben wir für uns, für die CDU in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte er.

„Friedrich Merz, hin oder her – es geht um die Landespolitik in Mecklenburg-Vorpommern. Und das machen wir bis zum 20. September mehr als deutlich.“

Den Wahlkampfendspurt nennt Peters einen „Existenzkampf“ für die CDU.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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