Bei einem Brand in einer Gartenlaube in Vierow im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist eine 75 Jahre alte Frau ums Leben gekommen.
Das Polizeipräsidium Neubrandenburg und die Staatsanwaltschaft Stralsund haben mitgeteilt, dass die Polizei am Sonntag, 4. Oktober, kurz nach 12:00 Uhr über den Brand in einer Gartensparte informiert worden sei. Beim Eintreffen der Beamten hätten Kameraden der Feuerwehr den Brand bereits gelöscht.
Der Rettungsdienst habe eine schwerverletzte Person mit schweren Verbrennungen versorgt.
Erste Zeugenbefragungen hätten ergeben, dass dem Brand möglicherweise eine körperliche Auseinandersetzung zwischen der 75 Jahre alten deutschen Frau und ihrem 72 Jahre alten, ebenfalls deutschen Lebensgefährten vorausgegangen sein könnte. Als eine Zeugin von ihrer Laube aus den Rettungsdienst für die Frau verständigen wollte, soll es einen lauten Knall gegeben haben.
Mehrere Zeugen hätten dann festgestellt, dass die Gartenlaube in Brand geraten war und auch die Frau selbst in Brand geraten sein soll. Nach Angaben der 75-Jährigen soll sich ihr Lebensgefährte noch in der Laube aufgehalten haben.
Nach Beendigung der Löscharbeiten sei in der Gartenlaube ein verbrannter Leichnam gefunden worden.
Eine Identifizierung stehe noch aus, weshalb derzeit nicht bestätigt werden könne, dass es sich tatsächlich um den 72-Jährigen gehandelt habe. Die Frau sei aufgrund ihrer schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik geflogen worden.
Am frühen Sonntagabend sei der Polizei mitgeteilt worden, dass sie ihren Verletzungen erlegen sei.
Der Kriminaldauerdienst und die Fachdienststelle für Tötungsdelikte der Kriminalpolizeiinspektion Anklam seien zur Spurensicherung zum Einsatz gekommen. Ebenfalls vor Ort gewesen seien Diensthunde der Polizei sowie, auf Weisung der Staatsanwaltschaft, die Gerichtsmedizin und ein Brandursachenermittler.
Die Gutachten der Gerichtsmedizin und des Brandursachenermittlers stünden noch aus. Wegen der laufenden Ermittlungen seien zunächst keine weiteren Angaben gemacht worden; eine Nachberichterstattung sei möglich.
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