BSW fordert stärkere Tarifbindung gegen Armutslöhne in Brandenburg

Die BSW-Fraktion in Brandenburg hat scharfe Kritik an den Niedriglöhnen im Land geübt. Jeder dritte Vollzeitbeschäftigte verdiene weniger als 2.750 Euro brutto im Monat, kritisierte der arbeitsmarktpolitische Sprecher Andreas Kutsche.

„Wer hart arbeitet, muss auch von seiner Arbeit leben können“, betonte er.

Die Fraktion pocht auf die Einhaltung der Koalitionsvereinbarung und fordert Tariftreue bei öffentlichen Aufträgen sowie einen armutsfesten Vergabemindestlohn. Kutsche kritisierte zudem die geplante Ausnahme für Bundeswehr-Aufträge im geplanten Bundestariftreuegesetz als „völlig inakzeptabel“.

Die BSW will sich nach eigenen Angaben weiter für eine flächendeckende Tarifbindung einsetzen.

Ziel sei es, die EU-Mindestlohnrichtlinie mit einer Tarifbindung von 80 Prozent umzusetzen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    CDU-Generalsekretärin Hoppermann erteilt Bürgerversicherung eine klare Absage: „Nicht mit der CDU“

    CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat Spekulationen über eine mögliche Annäherung der Union an eine Bürgerversicherung zurückgewiesen. „Nicht mit der CDU und auch sicherlich nicht mit der CSU“, sagte Hoppermann dem Magazin…

    HDE-Chef Stefan Genth warnt vor chinesischen Billigplattformen: Shein und Temu stoppen wir so leider nicht

    Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt davor, dass trotz der Abschaffung der Zollfreigrenze weiterhin Hunderttausende Pakete von Plattformen wie Temu und Shein täglich nach Deutschland kommen.„Temu, Shein und wie sie alle…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert