
Die Linksfraktion im Schweriner Landtag hat die Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Der parlamentarische Geschäftsführer Torsten Koplin sagte am Freitag, die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit seien ein „deutliches Warnsignal“.
Im August waren in Mecklenburg-Vorpommern 65.700 Menschen arbeitslos gemeldet, was einem Anstieg von 1.100 im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,0 Prozent. Koplin warf der Bundesregierung vor, sich in „ideologischen Debatten über Leistungskürzungen beim Bürgergeld“ zu verlieren, anstatt die Probleme ernst zu nehmen.
Statt Drohungen und Kürzungsdebatten forderte die Linke Investitionen in Qualifizierung und Weiterbildung.
Zudem kritisierte sie die Steuerpolitik von CDU-Chef Friedrich Merz, die vor allem großen Konzernen nutze. Notwendig seien höhere Löhne, gute Arbeitsbedingungen und gezielte Unterstützung für regionale Unternehmen.
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