Brandenburg erweitert Löschwasserbrunnen im Privatwald

Brandenburg hat 90 neue Löschwasserbrunnen in Privatwäldern errichtet, um die Waldbrandbekämpfung zu verbessern. Forstministerin Hanka Mittelstädt übergab heute einen der Brunnen in Fretzdorf im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

Damit stehen nun mehr als 2.300 Entnahmestellen für Feuerwehren bereit, teilte das Ministerium mit.

Die neuen Brunnen wurden vor allem in Regionen mit hohem Waldbrandrisiko wie dem Dahmeland, dem Fläming und dem Havelland gebohrt. 81 der Anlagen sind Tiefbrunnen mit bis zu 90 Metern Tiefe, neun wurden als Flachspiegelbrunnen angelegt.

Das Land investierte rund fünf Millionen Euro in das Projekt und pachtete die Flächen für zwölf Jahre von privaten Waldbesitzern.

Trotz jüngster Regenfälle bleibt die Waldbrandgefahr in Brandenburg hoch. In diesem Jahr gab es bereits 256 Brände auf 239 Hektar Fläche – mehr als im gesamten Vorjahr.

Die Böden sind in tieferen Schichten weiterhin extrem trocken, sodass sich die Lage schnell wieder verschärfen kann.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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