Anbaufläche in Mecklenburg-Vorpommern bleibt stabil

Im Jahr 2025 sind in Mecklenburg-Vorpommern knapp 1,35 Millionen Hektar Land für landwirtschaftliche Zwecke genutzt worden. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren ist die Fläche damit fast konstant geblieben, teilte das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern am Freitag mit.

Geändert hat sich hingegen die Art der Nutzung: Mehr Fläche wird für den Anbau von Getreide und Hülsenfrüchten genutzt, wohingegen sich die Anbaufläche für Pflanzen zur Grünernte und für Hackfrüchte reduzierte.

Wie das Amt weiter mitteilte, teilt sich die Fläche in 1,075 Millionen Hektar Ackerland und 269.000 Hektar Dauergrünland.

Zur Ernte im Sommer 2025 bauten die Landwirte mit 548.800 Hektar mehr Getreide an als im Vorjahr (+4 Prozent).

Auf 37.000 Hektar (+10 Prozent) wuchs Sommergetreide und auf 511.800 Hektar Wintergetreide (+3 Prozent). Der Anbau von Weizen wurde um knapp 10 Prozent ausgeweitet, auf nunmehr 309.700 Hektar.

Gerste stand auf 139.400 Hektar (-7 Prozent).

Der Anbau von Ölfrüchten blieb gegenüber dem Vorjahr mit 191.100 Hektar fast konstant, wobei hauptsächlich Winterraps angebaut wurde. Sonnenblumen stehen auf 2.600 Hektar (-10 Prozent).

Insgesamt wurden für diese Kulturen 17,8 Prozent des Ackerlandes in diesem Jahr genutzt.

Die Anbaufläche für Pflanzen zur Grünernte sank im Jahr 2025 um 2 Prozent auf insgesamt 181.600 Hektar. Grün- und Silomais wächst auf einer Fläche von 140.500 Hektar (-2 Prozent).

Auch Hackfrüchte wurden in diesem Jahr weniger angebaut.

Die Fläche reduzierte sich um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, auf 43.200 Hektar. Die Kartoffelanbaufläche stieg auf 14.700 Hektar (+7 Prozent).

Zuckerrüben werden von 28.500 Hektar (-15 Prozent) zu ernten sein.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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