Sozialministerin Drese betont beim CSD in Neubrandenburg Bedeutung von Toleranz

Sozialministerin Stefanie Drese hat am Sonnabend den Christopher Street Day (CSD) in Neubrandenburg eröffnet. Dabei betonte sie die anhaltende Bedeutung der Veranstaltung als Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz. ‚Wir feiern ein buntes Fest der Lebensfreude in Zeiten, in denen queere Menschen unsichtbar gemacht werden sollen‘, teilte Drese mit.

Die Ministerin verwies auf jüngste queerfeindliche Vorfälle in der Stadt, darunter Sachbeschädigungen am Queeren Zentrum und Hassbotschaften.

Sie erinnerte auch an den früheren Oberbürgermeister Silvio Witt, der wegen Anfeindungen aufgrund seiner sexuellen Orientierung sein Amt niedergelegt hatte. Gleichzeitig hob Drese die lange Tradition der queeren Community in Neubrandenburg hervor, wo bereits 1998 der erste landesweite CSD stattfand.

Drese kündigte weitere Maßnahmen für mehr Akzeptanz an, darunter die Umsetzung des Landesaktionsplans Vielfalt mit über 80 konkreten Schritten.

Auf Bundesebene setzt sich Mecklenburg-Vorpommern für eine Grundgesetzergänzung zum Schutz der sexuellen Identität ein. ‚Es geht um gleiche Rechte für alle, nicht um Sonderrechte‘, so die Ministerin.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Schwerer Pedelec-Unfall bei Franzburg: 53-Jähriger ohne Helm verletzt

    Ein 53-jähriger Pedelec-Fahrer hat sich bei einem Sturz auf einem Radweg nahe Franzburg schwere Kopfverletzungen zugezogen. Wie die Polizei mitteilte, trug der Mann keinen Fahrradhelm. Der Unfall ereignete sich am…

    82-Jährige stirbt bei Unfall auf der L41 bei Gadebusch

    Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 41 zwischen Bauhof und Radegast ist am Donnerstagnachmittag eine 82-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen. Das hat die Polizei mitgeteilt. Die Frau war gegen…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert