Mecklenburg-Vorpommern stellt 7,5 Millionen Euro aus dem Investitionsfonds für den barrierearmen Umbau von Frauenschutzhäusern bereit. Wie Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt (Linke) am Donnerstag mitteilte, sollen damit der Zugang zu den Einrichtungen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen verbessert sowie die digitale Infrastruktur ausgebaut und die Sicherheit erhöht werden.
Eine Evaluation habe im vergangenen Jahr gezeigt, dass etwa zwei Drittel der Frauenschutzhäuser im Land wenig oder gar nicht für Personen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet seien.
Geplant sind unter anderem der Einbau von Aufzügen, die Installation von Rampen und elektronischen Türöffnern sowie der Umbau von Bädern und Küchen zu barrierefreien Räumen.
Perspektivisch sollen auch mehr Plätze in den Frauenschutzhäusern geschaffen werden, um gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern kurzfristig Schutz und Unterstützung anbieten zu können. Das Beratungs- und Hilfenetz in Mecklenburg-Vorpommern umfasst derzeit neun Frauenschutzhäuser sowie zahlreiche spezialisierte Beratungsstellen.
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