Eine nachhaltige Gesellschaft ist nach Ansicht der Linksfraktion in Mecklenburg-Vorpommern nur mit mehr sozialer Gerechtigkeit und Umverteilung möglich. Das hat die seniorenpolitische Sprecherin Elke-Annette Schmidt in der Landtagsdebatte über „sorgende Gemeinschaften“ betont.
Schmidt erklärte, sogenannte Caring Communities seien lokale Netzwerke, in denen Menschen, Kommunen und Unternehmen zusammenwirken, um sich gegenseitig Unterstützung zu geben.
Diese Gemeinschaften sollen allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen – unabhängig von Alter, Fähigkeiten oder sozialem Status. In MV gebe es bereits viele solcher Netzwerke wie Feuerwehren, Nachbarschaftshilfen oder die „Grünen Schwestern“.
Die Linksfraktion setzt sich nach eigenen Angaben bereits für entsprechende Projekte ein, darunter einen „Runden Tisch gegen Einsamkeit“ und ein seniorenpolitisches Konzept für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.
Schmidt betonte jedoch, dass solche Initiativen nur mit den richtigen Rahmenbedingungen erfolgreich sein können – insbesondere durch Umverteilung finanzieller Mittel von oben nach unten.
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