Geflügelpest breitet sich in Brandenburg weiter aus

Das brandenburgische Verbraucherschutzministerium hat weitere Fälle von Geflügelpest bei Wildvögeln bestätigt und ruft Geflügelhalter zu erhöhter Vorsicht auf. Wie das Ministerium mitteilte, wurde bei einer Graugans in der Stadt Brandenburg der Verdacht auf die Tierseuche durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt.

Zudem wurden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin mehrere tote Kraniche gefunden, deren Untersuchungsergebnisse noch ausstehen.

Angesichts der aktuellen Seuchenlage appelliert das Ministerium an alle Geflügelhalter, insbesondere Betriebe mit Freilandhaltung, die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Jeder Kontakt von Hausgeflügel mit Wildvögeln müsse vermieden werden, Futter und Einstreu seien vor Wildvögeln zu schützen und Oberflächenwasser dürfe nicht zur Tränkung verwendet werden.

Die Behörden fordern zudem eine Einschränkung des Personenverkehrs in den Betrieben und betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Veterinärbehörden und Tierhaltern.

Unklare Krankheits- und Todesfälle bei Geflügel seien umgehend den zuständigen Veterinärämtern zu melden. In der vergangenen Woche war das Virus bereits in einem Entenbestand im Landkreis Märkisch-Oderland nachgewiesen worden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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