Die Landeshauptstadt Schwerin hat den Weg für einen neuen Autobahnzubringer zwischen dem Industriepark und der A 14 freigemacht. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurde die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens beschlossen, um die Grundlage für eine moderne Infrastruktur zu schaffen.
Verkehrsdezernent Bernd Nottebaum betonte, die bestehende Infrastruktur könne das künftige Verkehrsaufkommen aus dem voll entwickelten Industriepark nicht bewältigen.
Ohne den neuen Zubringer drohe eine Überlastung der Ludwigsluster und Crivitzer Chaussee sowie der Karl-Marx-Allee. Die neue Verbindung soll Schwerlast- und Pendlerverkehr direkt auf die Autobahn leiten und so Lärm- sowie Schadstoffemissionen in Wohngebieten reduzieren.
Oberbürgermeister Rico Badenschier nannte die direkte Anbindung an die A 14 einen entscheidenden Standortvorteil für den Industriepark.
Die Finanzierung stehe auf solidem Fundament durch Landesförderung und Beteiligung der Autobahn GmbH. Im Planfeststellungsverfahren werden nun Umweltgutachten und Verkehrsprognosen geprüft, Bürger können sich beteiligen.
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