Der kinder- und jugendpolitische Sprecher der Linksfraktion in Mecklenburg-Vorpommern, Christian Albrecht, beklagt eine unzureichende Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland. Er sagte am Donnerstag, dass Kinderrechte seit mehr als 35 Jahren weltweit anerkannt seien, jedoch in der Praxis oft nicht ausreichend berücksichtigt würden
Albrecht fordert, dass Kinderrechte endlich ins Grundgesetz aufgenommen werden, um sicherzustellen, dass das Wohl von Kindern bei politischen Entscheidungen nicht von guten Absichten abhängt.
Er betonte, dass trotz großer Versprechen die Realität für viele Kinder in Deutschland schwierig bleibt.
Kinderarmut sei ein drängendes Problem, das durch politische Entscheidungen verursacht wird. Die geplante Kindergrundsicherung sei unterfinanziert und könne somit keine echte Entlastung für betroffene Familien bieten.
Albrecht fordert eine armutsfeste Kindergrundsicherung, die Familien tatsächlich unterstützt.
Der Tag steht unter dem Motto „Jedes Kind zählt!“, was für alle Kinder unabhängig von Herkunft, Status oder Lebenssituation gelte. Kinder hätten ein Recht auf Schutz, Bildung, Gesundheit und Beteiligung, und diese Rechte müssten konsequent durchgesetzt werden.
Albrecht appelliert, dass Kinderrechte nicht nur gefeiert, sondern auch umgesetzt werden müssen.
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