Energieminister beraten in Stralsund über flexibles Energiesystem

In Stralsund hat am Mittwoch die dreitägige Energieministerkonferenz der Bundesländer begonnen. Mecklenburg-Vorpommern ist in diesem Jahr Gastgeber des Treffens, an dem die deutschen Energieminister und -senatoren teilnehmen, teilte das Wirtschaftsministerium in Schwerin mit.

Auf der Agenda stehen 17 Beschlussvorlagen.

Ein zentrales Thema ist die Flexibilisierung des Energiesystems. Der mecklenburg-vorpommersche Wirtschaftsminister Wolfgang Blank (parteilos) forderte, Energie müsse für alle bezahlbar bleiben.

Ein Schlüssel dafür sei mehr Flexibilität im Stromsystem. Dafür brauche es jetzt die richtigen Impulse und Entscheidungen aus Berlin.

Batteriespeicher seien ein zentraler Systembaustein im flexiblen Energiesystem der Zukunft, doch die Anträge auf Netzanschluss stapelten sich. Der Bund müsse verbindliche Kriterien festlegen, welches Projekt wann ans Netz angeschlossen werde.

Weitere wichtige Themen der Konferenz sind die Zukunft der Bioenergie und die Forcierung des Wasserstoffhochlaufs.

Blank sagte, die erneuerbaren Energien seien für Mecklenburg-Vorpommern längst ein entscheidender Wirtschaftsfaktor, an dem tausende Arbeitsplätze hingen. Als wind- und sonnenreiches Küstenland habe das Land beste Voraussetzungen, auch in der Wasserstoffwirtschaft neue Wertschöpfung und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) soll an der Konferenz digital teilnehmen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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