30-Jähriger begeht Suizid in JVA Nord-Brandenburg

Ein 30-jähriger Untersuchungsgefangener hat in der Justizvollzugsanstalt Nord-Brandenburg Suizid begangen. Das teilte das Brandenburger Justizministerium am Dienstag mit.

Der Mann hatte sich seit dem 8. November in der Teilanstalt Neuruppin-Wulkow in Untersuchungshaft befunden.

In der Nacht zum 13. Dezember wurde er stranguliert in seinem Haftraum aufgefunden. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen erlag er seinen Verletzungen bereits am 16. Dezember im Krankenhaus, wie erst nun mitgeteilt wurde.

Nach aktuellen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Das Ministerium hat die Suizidpräventionsbeauftragte des Landesbrandenburgischen Justizvollzugs um eine Überprüfung des Falles gebeten.

Hinweis: Bei Suizidgedanken ist rund um die Uhr die Telefonseelsorge erreichbar. Kostenlos unter 0800 111 0 111.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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