US-Börsen schließen im Minus – Iran-Krieg und steigende Ölpreise belasten die Märkte

Die US-Börsen haben am Montag nachgegeben. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.442 Punkten berechnet, ein paar Punkte unter dem Schlussniveau vom Freitag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.110 Punkten 0,2 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 26.590 Punkten 0,3 Prozent im Minus.

Für Verunsicherung sorgte weiterhin die bald auslaufende brüchige Waffenruhe im Iran-Krieg. Sollten die für Mitte der Woche angekündigten Verhandlungen in Pakistan tatsächlich stattfinden, dürfte das jedoch für ein Aufatmen an der Wall Street sorgen.

Das Pharmaunternehmen Eli Lilly hat derweil eine Vereinbarung zur Übernahme von Kelonia Therapeutics für 3,25 Milliarden Dollar getroffen. Die Unternehmen teilten mit, dass der Kaufpreis auf bis zu 7 Milliarden Dollar steigen könnte, wenn Kelonia bestimmte klinische, regulatorische und kommerzielle Meilensteine erreiche. Das „Wall Street Journal“ berichtete, dass die beiden Unternehmen kurz vor einer solchen Vereinbarung standen.

Außerdem sorgten Medienberichte für Aufsehen, wonach Spirit Aviation Holdings der US-Regierung angeboten hat, eine Beteiligung an der Billigfluggesellschaft zu übernehmen, um eine mögliche Liquidation abzuwenden. Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, sollen mitgeteilt haben, dass die Fluggesellschaft inmitten steigender Kerosinpreise eine Finanzspritze von der US-Regierung nachgefragt hat.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1786 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8485 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.816 US-Dollar gezahlt (-0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 131,36 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 95,11 US-Dollar, das waren 5,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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