Anti-AfD-Programm der CDU für Ostdeutschland: Strukturbeauftragter in Mecklenburg-Vorpommern bereits wieder weg

Die Bemühungen der CDU-Bundesspitze, in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands mehr Präsenz zu zeigen und der AfD die Stirn zu bieten, kommen nicht in Schwung.

Ein im Rahmen des „Weiße-Flecken-Programms“ vom Konrad-Adenauer-Haus im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern eingesetzter Strukturbeauftragter ist wenige Wochen nach Jobantritt nicht mehr im Dienst, berichtet der „Spiegel“.

Das Arbeitsverhältnis sei aufgelöst worden, sagte eine CDU-Sprecherin. Die Person sei nicht mehr für die Partei tätig. Zu den Gründen machte sie mit Verweis auf das Persönlichkeitsrecht keine Angaben.

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte das Programm nach einer Präsidiumsklausur im Herbst vergangenen Jahres angekündigt. Man wolle Strukturen stabilisieren und neu aufbauen, so Linnemann. Zunächst nahmen die Christdemokraten dabei als „Modellregionen“ Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in den Blick. In beiden Ländern wird im September ein neuer Landtag gewählt, in Umfragen liegt die AfD deutlich über 30 Prozent.

Als Starttermin hatte Linnemann den 1. Januar genannt; tatsächlich traten zwei Strukturbeauftragte ihre Jobs in den CDU-Geschäftsstellen in Schwerin und Magdeburg Anfang März an. Während der Strukturbeauftragte für Sachsen-Anhalt weiter in der Einarbeitung ist, endete für den Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern die Anstellung in der Probezeit. Die Stelle soll laut CDU neu besetzt werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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