Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern im Landkreis Prignitz beginnt

Das Brandenburger Umweltministerium hat den Start der Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner im Landkreis Prignitz angekündigt. Wie das Ministerium mitteilte, soll in der kommenden Woche ein Biozid vom Boden und aus der Luft ausgebracht werden, um die Massenvermehrung des Schädlings zu stoppen.

Der genaue Termin werde vom Landkreis noch bekannt gegeben.

Die Brennhaare der Raupen stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar, da sie ein Nesselgift enthalten, das Hautausschläge, Augenreizungen und Atembeschwerden auslösen kann. In seltenen Fällen drohen allergische Schockreaktionen.

Auch für Tiere sind die Haare gefährlich, sie können über Jahre hinweg ihre Wirkung behalten und über mehrere Kilometer transportiert werden.

Der Einsatz erfolgt auf über 600 Hektar Fläche, schwerpunktmäßig im Raum Wittenberge entlang des Elberadweges. Dabei kann es zu kurzzeitigen Straßen- und Flächensperrungen kommen.

Der Landkreis Prignitz informiert die Bevölkerung tagaktuell über Aushänge, Presse und Rundfunk. Während des langen Feiertagswochenendes sind keine Maßnahmen vorgesehen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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