Vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Stralsund beginnt am 10. Juni eine Hauptverhandlung gegen einen 54-jährigen Deutschen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, in den frühen Morgenstunden des 16. Januar bei Ribnitz-Damgarten seinen Vater getötet zu haben.
Der Angeklagte soll das gemeinsam bewohnte Haus betreten und den Geschädigten zunächst mit einem schweren Fahrradschloss auf den Kopf geschlagen haben.
Anschließend habe er ihm vielfach mit einem Katanaschwert Hieb- und Stichverletzungen zugefügt. Die Leiche deckte er laut Anklage zu und verließ das Haus.
Der Angeklagte soll zum Tatzeitpunkt Marihuana und Kokain konsumiert haben und vermindert schuldfähig gewesen sein. Er erlitt am Morgen des 16. Januar einen Unfall, woraufhin Polizeibeamte die Wohnung überprüften und den Geschädigten entdeckten.
Für den Prozess sind mehrere Fortsetzungstermine anberaumt: am 15., 17. und 29. Juni.
Am ersten Verhandlungstag sollen drei Zeugen gehört werden, zwei weitere am 15. Juni. Ein Sachverständiger ist zu den ersten drei Terminen geladen.
Der Angeklagte befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt und ist nicht vorbestraft. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt er als unschuldig.
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