Bahnbetriebsunfall in Groß Kiesow mit schwerverletztem 21-Jährigen

Ein 21-jähriger Franzose hat durch sein Fehlverhalten erneut den Bahnverkehr in Groß Kiesow gestört und dabei schwere Verletzungen erlitten. Wie die Bundespolizei am Samstag mitteilte, hat der junge Mann am Donnerstagabend beim Überqueren der Gleise im Bahnhofsbereich einen Sturz erlitten, konnte jedoch durch das schnelle Handeln seiner 20-jährigen Begleiterin vor größeren Verletzungen bewahrt werden.

Diese hatte den Triebfahrzeugführer dazu gebracht, eine Schnellbremsung einzuleiten, die jedoch nicht ausreichte, um eine Kollision zu verhindern.

Zeugen berichten, dass der Franzose nach einem verbalen Streit in den Gleisbereich des Bahnsteigs 2 gegangen ist. Der Triebfahrzeugführer des einfahrenden RE 33577 gab ein Warnsignal und leitete eine Schnellbremsung ein, doch der 21-Jährige demonstrierte seine Meinung, indem er seinen Hintern in den Gefahrenbereich streckte.

In der Folge wurde er vom Zug erfasst und schwer verletzt.

Der Zug kam nach der Kollision zum Stehen, und der Triebfahrzeugführer konnte den Bahnübergang nach Rücksprache mit den Ersthelfern freigeben. Der schwerverletzte Mann wurde mit einem Hubschrauber ins Klinikum Greifswald geflogen.

Reisende blieben unverletzt und konnten ihre Reise mit dem nächsten regulären Zug fortsetzen. Die Strecke war zwischen 10:55 Uhr und 11:40 Uhr vollständig gesperrt, was zu Verspätungen bei 12 Zügen führte.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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