US-Börsen uneinheitlich: Dow Jones steigt, Nasdaq fällt – Arbeitsmarkt im Fokus

Die US-Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.900 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.483 Punkten geringfügig im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.329 Punkten 1,6 Prozent im Minus.

Nachdem US-Notenbankchef Kevin Warsh am Mittwoch bereits angedeutet hatte, zunächst den Fokus auf die Preisstabilität zu legen, lieferte ihm das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit den neuen Arbeitsmarktdaten weitere Argumente für diesen Kurs. Die Arbeitslosenquote in den USA ist demnach leicht von 4,3 Prozent im Mai auf 4,2 Prozent im Juni gesunken, während die Zahl der Arbeitslosen im gleichen Zeitraum von 7,3 Millionen auf 7,1 Millionen fiel. Die Federal Reserve kommt somit ihrem Ziel der Maximalbeschäftigung geringfügig näher, während die Inflation weiter Sorgen bereitet.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1432 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8747 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 4.121 US-Dollar gezahlt (+2,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 115,91 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 71,60 US-Dollar, das waren drei Cent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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