SPD und Linke fordern bessere Arbeitsbedingungen für studentische Beschäftigte

SPD und Die Linke im Landtag Mecklenburg-Vorpommern haben einen gemeinsamen Antrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen studentischer Beschäftigter eingebracht. Das teilte der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Christian Albrecht, am Freitag mit.

Im Mittelpunkt des Antrags stehen nach Angaben von Albrecht mehr Mitbestimmung, eine verlässliche Arbeitszeiterfassung und die konsequente Einhaltung arbeitsrechtlicher Standards.

Langfristig solle die größte Tariflücke im öffentlichen Dienst geschlossen werden. Albrecht verwies auf eine bundesweite Untersuchung mit mehr als 11.000 Befragten, wonach 39 Prozent der studentischen Beschäftigten regelmäßig unbezahlte Überstunden leisten.

Albrecht würdigte die Fortschritte der vergangenen Jahre, darunter die Einführung einer Regelvertragslaufzeit von zwölf Monaten und steigende Mindeststundenlöhne.

Diese Erfolge seien dem Engagement von Gewerkschaften und den TVStud-Initiativen zu verdanken. Allerdings ersetzten Richtlinien keinen Tarifvertrag, betonte er.

Mit dem neuen Personalvertretungsgesetz erhielten studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte künftig eigene gewählte Interessenvertretungen.

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