Grüne fordern in Stäbelow Nachbarschaftsbonus für Anwohner von Wind- und Solaranlagen

Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern haben am Mittwoch in Stäbelow ihren Landtagswahlkampf gestartet. Das teilte die Partei mit.

Spitzenkandidatin Claudia Müller stellte bei dem Wahlkampfauftakt die Forderung nach einem Erneuerbaren-Nachbarschaftsbonus vor.

„Wind spart Kohle. Wer Windräder oder Solarpaneele vor der Haustür hat, soll weniger für Strom bezahlen“, sagte Müller.

In Stäbelow könnten 70 Prozent der Haushalte von dem Bonus profitieren. Wer weniger als 2.000 Meter von einem Windpark oder weniger als 500 Meter von einem Solarpark entfernt wohnt, soll künftig keine Netzentgelte mehr zahlen.

Für einen Drei-Personen-Haushalt wären das rund 300 Euro Ersparnis im Jahr.

Den Ort habe die Partei bewusst gewählt, hieß es. Die Menschen trügen die Energiewende vor Ort und müssten auch direkt von ihr profitieren.

Akzeptanz entstehe nicht durch Sonntagsreden, sondern wenn am Ende des Jahres mehr Geld im Portemonnaie bleibe.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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