Mecklenburg-Vorpommern hat wegen des Niedrigwassers auf den deutschen Binnenschifffahrtsstraßen die Wochenendfahrverbote für bestimmte Lkw-Ersatztransporte vorübergehend gelockert. Das teilte das Wirtschafts- und Verkehrsministerium am Mittwoch in Schwerin mit.
Vom 15. bis zum 30. August dürfen Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen, die wegen des Niedrigwassers Transporte aus der Binnenschifffahrt übernehmen, auch samstags sowie an Sonn- und Feiertagen fahren.
Nach Angaben des Ministeriums sind unter anderem Rhein, Donau und Elbe von teilweise extrem niedrigen Wasserständen betroffen. Dadurch würden Lieferketten beeinträchtigt, die für die Versorgung der Wirtschaft und der Bevölkerung nötig seien.
Die Aussetzung der Fahrverbote solle sicherstellen, dass Ersatztransporte nicht an den Landesgrenzen haltmachen müssten.
Wirtschaftsminister Wolfgang Blank erklärte, die Maßnahme leiste einen Beitrag dazu, die Versorgung in Deutschland sicherzustellen und die wirtschaftlichen Folgen des Niedrigwassers zu begrenzen. Die neue Regelung ist ausdrücklich keine generelle Aufhebung des Wochenendfahrverbots für Lkw über 7,5 Tonnen.
Sie gilt nur für Fahrten, die wegen des Niedrigwassers auf die Straße verlagert wurden; dafür sind im genannten Zeitraum keine Einzelgenehmigungen erforderlich.
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