SPD-Präsidium: Manuela Schwesig rechnet mit Kanzler Friedrich Merz ab

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig soll Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei der Sitzung des SPD-Präsidiums am vergangenen Montag für das schlechte Erscheinungsbild der Bundesregierung verantwortlich gemacht haben. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Teilnehmerangaben.

Den Darstellungen zufolge übte Schwesig scharfe Kritik an der Kommunikation des Kanzlers. Merz rede „von oben herab“, habe keinerlei Verständnis für die Sorgen und Nöte der Menschen. Auch soll Schwesig kritisiert haben, dass Merz nichts gegen die steigenden Spritpreise unternehme. Sie werde bei ihren Haustürbesuchen häufig auf Merz angesprochen, soll die Wahlkämpferin aus Schwerin berichtet haben. Der Frust der Bürger sei enorm, die Beliebtheitswerte nicht ohne Grund im Keller.

Der Kanzler ziehe die ganze Regierung mit nach unten, sagte Schwesig den Teilnehmern zufolge. Und: „Das Problem heißt Merz.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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