In der Silvesternacht ist es im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock zu zahlreichen Einsätzen gekommen, die überwiegend auf unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk zurückzuführen sind. Das teilte die Polizei mit.
Ein 23-jähriger Mann erlitt in Reddelich schwerste Handverletzungen durch Pyrotechnik und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Polizei registrierte etwa 74 Brände, die durch Feuerwerkskörper an Hecken, Mülltonnen und Containern ausgelöst wurden. In 61 Fällen war die Feuerwehr im Einsatz.
Ein Schwerpunkt lag im Rostocker Bereich Stockholmer Straße/Osloer Straße, wo es innerhalb kurzer Zeit zu mehreren Feuern kam. In Schwerin warfen Unbekannte Feuerwerkskörper auf einen Balkon, wodurch eine Wohnung ausbrannte und zwei Bewohnerinnen mit einem Schock ins Krankenhaus mussten.
Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.
Weiterhin sprengte eine Gruppe am Barnstorfer Weg in Rostock einen Zigarettenautomaten und verursachte einen Sachschaden von geschätzt 10.000 Euro. Bei den polizeilichen Maßnahmen kam es zu einer Auseinandersetzung.
Zudem stellten Beamte im gesamten Präsidiumsbereich mehrere Schreckschusswaffen sicher. Die Einsatzleitstelle zählte zwischen 18 Uhr und 5 Uhr insgesamt etwa 300 Einsätze.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

