Die Linke im Landtag Mecklenburg-Vorpommern sieht für das Jahr 2026 keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt. Steigende Miet- und Kaufpreise, ein stagnierender Bestand an Sozialwohnungen sowie rückläufige Neubauten drohten, bezahlbares Wohnen zum Luxusgut werden zu lassen, sagte der wohnungspolitische Sprecher der Fraktion, Daniel Trepsdorf, am Montag.
Besonders in den Städten, aber zunehmend auch in touristisch geprägten Regionen, zögen die Preise weiter an.
Diese Entwicklung gefährde die soziale Balance und die wirtschaftliche Stabilität des Landes. Die Fraktion setze sich daher für eine wirksame Mietpreisbremse und eine Stärkung des sozialen Wohnungsbaus durch öffentliche und kommunale Unternehmen ein.
Ein weiterer Schwerpunkt liege auf dem ländlichen Raum, wo innovative Konzepte die Abwanderung stoppen und neue Perspektiven eröffnen sollen.
Bezahlbares Wohnen sei eng mit Mobilität, medizinischer Versorgung und sozialer Infrastruktur verknüpft und stelle eine zentrale soziale Frage dar, so die Linke.
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