Qualitätsprobleme bei Schienenersatzverkehr zwischen Hamburg und Berlin

Beim Schienenersatzverkehr auf der sanierten Strecke Hamburg-Berlin werden seit heute Busse eingesetzt, die nicht den vereinbarten Qualitätsstandards entsprechen. Das teilte das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern mit.

Hintergrund sind offenbar kurzfristige Änderungen bei den Leasingpartnern des beauftragten Unternehmens Ecovista.

Der mecklenburg-vorpommersche Wirtschaftsminister Wolfgang Blank kritisierte die Situation scharf. Streitigkeiten zwischen Busunternehmen und Leasinggeber dürften nicht auf dem Rücken der Reisenden und Pendler ausgetragen werden, sagte er.

Die Geduld der von der Generalsanierung betroffenen Bürger sei längst aufgebraucht.

Die Auftraggeberin DB InfraGo befinde sich bereits in Klärungsgesprächen mit Ecovista. Das Unternehmen müsse alles tun, um die vertraglich festgeschriebenen Leistungen sofort wiederherzustellen, forderte der Minister.

Der Schienenersatzverkehr ist für die Dauer der Sanierungsarbeiten auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung eingerichtet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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