Mecklenburg-Vorpommern hält Investitionen trotz Wirtschaftsflaute

Mecklenburg-Vorpommern will trotz konjunktureller Schwäche in Deutschland weiterhin hohe Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge tätigen. Das teilte der finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin, am Freitag mit.

Für die Jahre 2026 und 2027 sind jährlich rund 1,7 bzw. 1,6 Milliarden Euro vorgesehen.

Ein Schwerpunkt liege auf der Krankenhauslandschaft, für die jährlich knapp 100 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln bereitstehen. Der soziale Wohnungsbau werde weiterhin gefördert, wobei das Land 60 Prozent der Kosten trägt.

Die Landesregierung fordert vom Bund eine fairere Lastenverteilung.

Zudem treibt Mecklenburg-Vorpommern die Digitalisierung voran, um Verwaltungsverfahren zu beschleunigen und bürgernahe Dienstleistungen anzubieten. Fördergelder sollen auch im ländlichen Raum Investitionen in Schulen, Kitas und Infrastruktur ermöglichen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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