Brandenburger Grüne kritisieren Ost-Länder-Vorstoß zu Windkraftflächen

Die Brandenburger Bündnisgrünen haben den Vorstoß ostdeutscher Ministerpräsidenten zur Aufweichung der bundesweiten Flächenziele für Windkraftanlagen scharf kritisiert. Landesvorsitzender Clemens Rostock teilte mit, das neuerliche Hickhack um die bereits festgelegten Flächenziele sorge für unnötige Unsicherheit in einer Phase, in der Klarheit und Verlässlichkeit für die Energiewende dringend benötigt würden.‘

Wer jetzt wieder an den Grundlagen rüttle, schade der Wirtschaft, die massiv in erneuerbare Energien und Netzausbau investiere, so Rostock.

Die Flächenziele regeln nicht starr, wie viele Windräder gebaut werden, sondern stellen sicher, dass genügend Vorrangflächen bereitstehen. Ob die Flächen schließlich genutzt werden, entscheide der Strommarkt.‘

Brandenburg habe bereits gezeigt, dass ambitionierte Ziele erreichbar seien, betonte der Landesvorsitzende.

Das Land liege bundesweit vorne beim Windkraftausbau und habe bewiesen, dass die Energiewende mit klaren Regeln, Bürgerbeteiligung und Investitionen in Speicher und Netze erfolgreich gestaltet werden könne. Statt auf Verwässerung zu setzen, sollte diese Position genutzt werden, um Bürger noch besser partizipieren zu lassen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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