Erstmals Wildkatze im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe nachgewiesen

Im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe in Brandenburg ist erstmals eine Europäische Wildkatze genetisch bestätigt worden. Das teilte das Landesamt für Umwelt am Freitag mit.

Der Nachweis gelang im Rahmen eines Monitorings, das Anfang 2025 begann, und belegt, dass das Gebiet geeignete Lebensbedingungen für die streng geschützte Art bietet.

Bei der nicht-invasiven Methode wurden an fünf Standorten Lockstäbe mit Baldrian aufgestellt und Wildkameras installiert. An einem dieser Kontrollpunkte konnte eine weibliche Wildkatze zunächst per Foto festgehalten werden; anschließend gesicherte Haare ermöglichten den genetischen C1-Nachweis.

An einem weiteren Punkt gab es einen unbestätigten Bildhinweis. Die Standorte in den Bereichen Rühstädt, Elsbruch-Krötenluch, Jackel und Karthan werden wöchentlich kontrolliert.

Das Vorkommen der Wildkatze als Indikatorart unterstreicht die hohe ökologische Qualität der Landschaft.

Das Monitoring soll in den kommenden Jahren fortgeführt werden, um die Bestände besser erfassen zu können. Die Verwaltung bittet Jäger und andere Beobachter, Sichtungen von Wildkatzen mit möglichst genauen Ortsangaben zu melden.

Foto: Landesamt für Umwelt via dts Nachrichtenagentur

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