Nach dem Fund eines Leichnams in einer gelben Kiste in Rostock hat das Amtsgericht Untersuchungshaft gegen einen 39-Jährigen angeordnet. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, handelt es sich bei dem am Samstag in einem Waldstück an der Albert-Einstein-Straße entdeckten Toten, um einen noch nicht identifizierten Mann, der Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist.
Der Beschuldigte war bereits am Montag vorläufig festgenommen und am folgenden Tag dem Haftrichter vorgeführt worden.
Das Gericht erließ den beantragten Haftbefehl. Es besteht der dringende Tatverdacht, dass der Mann den Geschädigten bereits vor geraumer Zeit im Streit mit stumpfer Gewalt getötet und die Leiche später an den Fundort gebracht hat.
Der Verdacht ergibt sich aus Zeugenaussagen, die mit dem Verletzungsbild des Opfers übereinstimmen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Der Fundort wird häufig von Hundebesitzern genutzt.
Die Polizei bittet nun Zeugen, die die auffällig gelbe Kiste in dem Waldstück bemerkt haben, sich zu melden. Es soll geklärt werden, seit wann sich die Kiste dort befunden hat.
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