Manuela Schwesig widerspricht SPD-Kollegen: Tankrabatt soll verlängert werden

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) fordert eine Verlängerung des zum 1. Juli auslaufenden Tankrabatts.

„Der Tankrabatt muss mindestens so lange gelten, wie die Kraftstoffpreise so hoch sind wie jetzt“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Damit begibt sie sich in Widerspruch zu SPD-Fraktionsvize Armand Zorn, der gemeinsam mit Sepp Müller (CDU) die zuständige Taskforce der Koalition leitet.

Zorn hatte sich am Freitag im ARD-Morgenmagazin gegen eine Verlängerung ausgesprochen. Auch der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, hatte kürzlich im Gespräch mit der „Augsburger Allgemeinen“ betont, die Gießkanne sei keine Dauerlösung.

Bei der Sitzung der Taskforce wurde heute keine Empfehlung für eine Verlängerung beschlossen. Zorn und Müller schlossen sie im Anschluss an die Sitzung aber auch nicht aus. Schwesig forderte außerdem, über einen Preisdeckel nach Luxemburger Vorbild nachzudenken.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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